Museum Rosengart
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X-chen, Paul Klee
Paul Klee
X-chen, 1938
Picasso
Pablo Picasso
1881 - 1973
Foto: David Douglas Duncan

Architektur

Bei dem neo-klassizistischen Gebäude im Empire-Stil, das 1924 nach Plänen des Zürcher Stadtarchitekten Herrmann Herter (1877-1945) errichtet worden ist, handelt es sich um ein wertvolles Baudenkmal. Der reich ornamentierte, aber streng gegliederte Solitärbau und die repräsentativen Innenräume der ehemaligen Schweizerischen Nationalbank ergeben ein eindrückliches Ganzes.

Den adäquaten Raum und Rahmen für die private Sammlung Rosengart schuf das renommierte Basler Architekturbüro Diener & Diener. In die teilweise reich dekorierte Gebäudestruktur mit ihren repräsentativen Innenräumen griff Roger Diener behutsam ein. Die sanfte Renovation, der geglückte Umbau von der Bank zum Museum sowie eine auf die Werke abgestimmte Lichtregulierung lassen eine vollkommene Symbiose zwischen Sammlung und Räumen entstehen.

Das ganze Erdgeschoss ist für die Präsentation der Werke von Pablo Picasso reserviert. Es ist ein Rundgang in chronologischer Folge. Die komplexe Welt von Picassos Zeichnungen und Grafiken wird im ersten Obergeschoss zusammen mit den fünf Portraits von Angela Rosengart repräsentiert.

Die Ausstellungsräume für verschiedene Werkgruppen von über 20 weiteren weltberühmten Künstlern im ersten Obergeschoss sind über den Oberlichtsaal erschlossen. Das ehemalige Sitzungszimmer ist in seiner originalen Fassung erhalten geblieben.

Im Untergeschoss wird die grosse Sammlung von Werken von Paul Klee gezeigt. Ausgehend von der bestehenden Gebäudestruktur für die umfangreichen Tresore der Nationalbank ist hier ein System von verschiedenen, miteinander verbundenen Räumen entstanden, die ausschliesslich mit gedämpftem Kunstlicht beleuchtet werden. So können Klees Arbeiten auf Papier am besten geschützt werden.

Einige Namen und Daten:

Bauherrin:  Stiftung Rosengart, Luzern
Architekten:  Diener & Diener Architekten, Basel

Umbauzeit:  Dezember 2000 – Dezember 2001
Eröffnung:  26. März 2002
Nettogeschossfläche:  1450 m2, verteilt auf drei Etagen
Kubatur:  5038 m3 
 

  
 

 
   
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